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Kleinkram

vegane Alfajores Part II

Mit dem originalen Rezept für vegane Alfajores im Hinterkopf, wurde jetzt meine eigene Variante dieser herrlichen Doppelkekse kreiert: Alfajores mit gesalzener Dulce de Leche, Erdnussbutter und Schokokeks! Dulce de Leche bedeutet zwar so viel wie „süße Milch“, aber wer sagt denn das süß-salzige Milch nicht auch schmeckt!?

Wie ich schon in älteren Beiträgen mal am Rande erwähnt habe, liebe ich gesalzenes Karamell. Vor allem in Kombination mit Schokolade und Erdnuss ist es einfach unschlagbar. Jaaa, das Ganze klingt wieder mal mehr nach nordamerikanischer Leckerei, denn nach mittelamerikanischer – aber egal, dazu stehe ich! Diese veganen Alfajores schmecken umso besser und das ist ja die Hauptsache!

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Und weil ich das Rezept jetzt so stark verändert habe, nenne ich es Eigenkreation und stelle es euch zur Verfügung.

Die Kekse

Der Teig für die Kekse besteht aus:

  • 100g Weizenmehl
  • 150g Maismehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 5 EL Backkakao oder Coatina Dark (die ist aromatischer)
  • 1 Prise Salz
  • 100g weiche Alsan oder andere vegane Margarine
  • 70g braunen Zucker
  • 1 EL braunen Rum

Zunächst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. In einer weiteren Schüssel die weiche Alsan mit dem Handrührgerät oder einem Schneebesen aufschlagen, dann den Zucker dazu geben und weiter aufschlagen. Anschließend den Rum und die Sojamilch dazugeben. Dann die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem festen Teig verkneten. Ich rate hier dazu, den Teig mit den Händen zu kneten. Man formt dann eine Rolle, mit etwa 6 cm Durchmesser, wickelt sie in Frischhaltefolie und legt diese für ca 45 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann man sich gut um die gesalzene Dulce de Leche kümmern.

Für die Füllung braucht man nämlich:

  • 200g vegane Dulce de Leche
  • 1 TL Meersalz
  • 2 EL cremige Erdnussbutter
  • 2 EL Kokosflocken

Die Dulce de Leche in einem kleinen Topf bei höchster Stufe und unter Rühren aufkochen, das Salz dazugeben und abkühlen lassen.

Wenn die Keksteig-Rolle im Kühlschrank ihre Zeit abgesessen hat, schneidet man mit einem scharfen Messer etwa 30 kleine Scheiben ab und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei 180° C für 10 Minten backen und dann kurz abkühlen lassen.

Auf die Hälfte der Kekse je einen kleinen Klecks Erdnussbutter verteilen. Wenn die Kekse noch etwas warm sind, schmilzt die so schön und nimmt den darauf folgenden Klecks salzige Dulce de Leche perfekt auf. Anschließend legt man mit etwas Druck den zweiten Keks auf die Alfajores und wendet die Ränder in den Kokosflocken. Fertig!

Backen

Streusel-Tarte mit Kirschen

Es ist Sonntag, ich muss mal nicht arbeiten und habe Zeit für einen Kuchen. Ich liebe dieses Gefühl, welches ein freier Tag mit allen offenen Gestaltungsmöglichkeiten so mitbringt. Es ist jetzt nicht so, dass ich direkt nach dem Aufwachen denke: „Oh Sonntag, welchen Kuchen backe ich heute!?“. Es ist eher das Wissen darüber, ohne Zeitdruck in der Küche rumwerkeln zukönnen oder es aber vielleicht auch sein zu lassen.

Streusel-Tarte-mit-Kirschen

Heute jedenfalls war mir nach Kuchen, ich hatte aber keine speziellen Zutaten eingekauft und daher kommt hier ein Beitrag zu einem „Zutaten-stets-anwesend“-Kuchen: Streusel-Tarte mit Kirschen. Von den Schoko-Kirsch Gugelhupfen von neulich sind noch Kirschen im Gefrierfach übrig, ergo gibt es irgendwas Süßes mit Kirschen. Man kann aber natürlich so ziemlich jedes andere Obst für diese Tarte verwenden. Meine heutigen Kirschen sind also beipielsweise ganz wunderbar durch Äpfel, Rhabarber, Johannisbeeren, Birnen usw. zu ersetzen. Beeren oder Südfrüchte passen meines Erachtens nicht ganz so gut zu diesem Tarte-Rezept, aber das ist ja Geschmackssache. Für mich punkten hier die heimischen Obstsorten 🙂

Und so geht meine Streusel-Tarte mit Kirschen!

Für eine runde Tarteform aus Porzellan mit 26 cm im Durchmesser braucht man Folgendes:

Zutaten für den Teig (es handelt sich um einen klassischen Mürbeteig)

  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Rohrohr-Zucker
  • 110 g gekühlte Alsan oder andere vegane Pflanzenmargarine
  • 2 EL Reismilch

Mega-easy Grundrezept: einfach alle trockenen Zutaten vermengen, anschließend die Margarine würfeln und dazu geben. Am schnellsten vermischt man alles mit den Fingern, mit einer Gabel geht es aber auch. Wenn man einen gleichmäßig krümeligen „Teig“ geknetet hat kommen noch die 2 EL Reismilch hinzu und ab hier empfehle ich Hand anzulegen. Es gilt also einen schönen homogenen Mürbeteig zu kneten. Wenn man das geschafft hat, formt man eine Teigkugel und packt diese in etwas Frischhaltefolie ein. Die Teigkugel darf jetzt 30-40 Minuten im Kühlschrank liegen. In der Zwischenzeit kann man gut die Tartefüllung herstellen.

Zutaten für die Kirsch-Füllung

  • 150 g entsteinte Kirschen (abgetropft falls aus dem Glas)
  • 70 g Alsan oder andere vegane Pflanzenmargarine
  • 50 g Rohrohr-Zucker
  • 30g Speisestärke
  • abgerieben Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 2 Prisen Bourbon-Vanille Pulver
  • 250 g Sojajoghurt natur

In einer Schüssel die weiche Margarine mit dem Zucker aufschlagen, dann nacheinander die Zitronenschale, die Stärke und die Vanille unterrühren. Zum Schluss kommt der Sojajoghurt dazu. Die Kirschen kommen gleich zum Eisatz.

Zunächst wird die Form eingefettet, ich nehme dafür gerne einen halben Teelöffel Keimöl von Mazoola und verteile es mit einem Stück Küchenpapier in der Form. Nun kommt die Teigkugel zum Einsatz. Sie wird in die Mitte der Form gelegt und von dort aus mit den Händen gleichmäßig platt gedrückt bis die Form mit einem Teigboden ausgefüllt ist. Dabei den Teig gute Richtung Rand der Form drücken, denn die Tarte soll natürlich auch einen knusprigen Rand bekommen. Dafür muss man genügend Teig „einplanen“. Den Rand dann schön gleichmäßig hoch und dick in die Form modellieren. Nun wird der Boden ein paar Mal mit einer Gabel eingestochen. Das macht man bei Mürbeteig, um zu verhindern, dass sich der Teig beim Backen hochwölbt. Jetzt die Füllung auf den Teigboden geben und die Kirschen obendrauf verteilen.

An dieser Stelle kann man den Backofen schonmal auf 180° C vorheizen.

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Zutaten für die Streusel

  • 4 EL Dinkelmehl
  • 3 EL Rohrohr-Zucker
  • 2 EL Alsan oder andere vegane Planzenmargarine

Alle drei Zutaten zusammen in einer kleinen Schüssel zu einer Streuselmasse verkneten. Wenn fast nix mehr an den Fingern kleben bleibt, sind die Streusel ok.

 

Schließlich verteilt man jetzt noch die Streusel auf der Tarte und schiebt sie für 35-40 Minuten in den Backofen.

Nach dem Backen sollte die Tarte unbedingt vollständig abkühlen, da sich die Stücke sonst nicht gut aus der Form lösen lassen und am Boden kleben bleiben. Wenn man es geschafft hat, diese Geduld aufzbringen befindet man sich im Himmel. Superleckere Streusel-Tarte mit Kirschen … yum!

Kleinkram

Schoko-Kirsch Gugel mit Glasur

Es ist wieder soweit – eine neue Riege Mini Gugelhupfe hopst aus der Silikonform 🙂 Heute: Schoko-Kirsch mit extrem gleichmäßiger Schokoladenglasur, wie aus dem 3D-Drucker. ;-P

Das Grundrezept für die Gugelhupfe findest du ganz unten. Ich möchte aber gerne näher auf die Glasur eingehen. Diese übermäßig perfekt glasierten Gugelhupfe habe ich bei Pinterest vor einiger Zeit in Pink entdeckt und war sofort total verliebt. Ich habe also rum experimentiert, damit sie auch als vegane Version genauso hübsch aussehen und selbstverständlich auch hervorragend schmecken.

Die Glasur besteht aus simpler Blockschokolade gemischt mit weißen Kakao-Nips von VantasticFoods. Beide werden zusammen im Wasserbad geschmolzen und in die sauberen Silikonförmchen getropft, etwa bis die Förmchen halb voll sind. Anschließend werden die abgekühlten Gugels kopfüber im Uhrzeigersinn in die flüssige Schokomasse gedreht bis oben am Rand ein bisschen Schoki rausquillt.

Dann mindestens eine halbe Stunde, besser eine ganze Stunde kaltstellen. Ich nutze derzeit immer noch unseren Balkon und muss nicht den halben Kühlschrank leerräumen, um ein paar Gugelhupfe abkühlen zu lassen.

So, nachdem die Schokolade fest geworden ist, wird der Rand von den Förmchen vorsichtig rundherum gelöst und die Form mit einem mutigen Handgriff abgezogen. Dabei kann man den Gugelhupf am besten mit einem Küchentuch festhalten, da sich sonst schnell unerwünschte Fingerabdrücke auf der Glasur abzeichen – das wollen wir ja nicht.

Innen sind sie herrlich fluffig mit Kirsch Highlight und außen schön knackig von der Schokoglasur. Eine echt coole Kombination mit beeindruckender Optik.

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Schoko-Kirsch Gugelhupf – Rezept

Zunächst hier auch nochmal die Information, dass sich dieses Rezept zu 100 Prozent aus veganen Zutaten zusammensetzt 🙂

Der Teig:
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 100g Kirschen (abgetropft aus dem Glas oder tiefgefroren)
  • 75g weiche Pflanzenmargarine
  • 50g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • Ei-Ersatz Pulver für 1 Ei (ich nehme MyEy)
  • 100g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 15g  Caotina Dark oder anderen milchfreien Backkakao
  • 4 EL Mandelmilch
Wie es geht:

Zuerst fette ich die Silikonförmchen mit ein bisschen Margarine ein und bestäube sie mit Mehl – die Gugelhupfe lösen sich dann nach dem Abkühlen fast von selbst. Der Backofen darf schonmal auf 200 Grad vorgeheizt werden, denn es dauert nicht allzu lange den Teig anzurühren.

Die Kirschen halbieren oder vierteln, je nachdem wie groß sie sind und beiseite stellen. Die weiche Margarine mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille aufschlagen und anschließend den Ei-Ersatz unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao vermischen und über die Zucker-„Ei“-Vanille-Masse sieben. Zwischendurch kann man das Mehl schon verrühren, wenn der Teig dabei zu klebrig wird, kommt die Mandelmilch dazu. Das kann man auch ganz schön im Wechsel machen, bis sich ein homogener Teig ergibt. Dann die Kirschen noch schnell unterheben und den Teig in die Förmchen füllen bis sie zu 2/3 gefüllt sind. Ich streiche die Oberfläche immer gerne mit einen Teelöffel glatt, so bekommen sie später einen guten „Stand“. Nun ab in den Ofen für 20-25 Minuten.

Anschließend gut abkühlen lassen und auf jeden Fall erst aus den Förmchen lösen, wenn sie richtig KALT sind. Ich weiß die Ungeduld ist auch bei mir oft eine unerwünschte Backbegleiterin – schmeiß` sie aus der Küche!

Die Glasur erkläre ich im oberen Teil des Beitrags. Viel Spaß beim Nachbacken und genießen!
Backen

Mousse au Chocolat-Torte mit Glitzer OHNE! Zucker

Schokomousse ist ja eigentlich ein Dessert, welches in kleine Gläschen gefüllt und mit nem Minzblatt dekoriert in fast jeder Mensa zu kriegen ist. Schokomousse eignet sich aber auch ganz hervorragend um damit Torten zu füllen. Mein veganes Lieblingsmousse liegt dem Rezept von Nicole Just aus ihrem Buch „La Veganista“ zu Grunde. Ich habe viel rumgetestet – es ist das Beste.

Diese Torte ist auch noch zuckerfrei – den Anstoß dazu gab mir mein Bruder, welcher seinen Besuch ankündigt  und mir mitteilte, dass er seit einigen Wochen komplett auf jede Form von verarbeitetem Zucker und Zuckerähnlichen verzichtet. Nach etwas Recherche stellte sich raus, dass Kokosblütenzucker ein toller Ersatz beim Backen sein soll. Bei dieser Schokomousse-Torte kommt also Kokosblütenzucker zum Einsatz. Geschmacklich war ich echt beeindruckt – sehr lecker, auch süß, aber nicht aufdringlich süß. Und vorallem, und das überrascht mich am meisten, die Torte liegt nicht schwer im Magen. Ich erinnere mich an unvegane Zeiten als mir ein Stückchen Schokosahnetorte den Rest gab und ich den verbleibenden Tag nur Zentimeter über dem Boden kroch, weil mich ein Stück Torte fertig gemacht hatte. Von dieser Torte hier schaffte ich zweieinhalb Stück und der Tag war nicht vorbei!

Die Tortenböden sind aus Schokoladenbiskuit. Die Glasur ist ein bisschen komplizierter. Sie möchte kurz und schnell aufgekocht werden, da ist ein bisschen Fingerspitzengefühl und Intuition gefragt. Schließlich mit essbarem Glitzer bestreuen. Torte zurück auf eine Tortenplatte bugsieren und ab in den Tiefkühler – mindestens 2-3 Stunden. Und dann ganz nach Belieben rausholen, auftauen lassen und glamourös Schokotorte futtern!

Mousse au Chocolat-Torte mit Glitzer – Rezept

Schokoladenbiskuit

  • 240g Weizenmehl
  • 110g Kokosblütenzucker
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 25g Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Öl
  • 220ml Wasser

Zunächst vermengt ihr in einer Schüssel alle trockenen Zutaten und gebt schließlich Öl und Wasser hinzu. Gut verrühren und dann bei 160° für 35 Minuten backen. Anschließend in 3 gleichgroße Scheiben schneiden.

Mousse

Grundlegend verwende ich hier das Rezept von Nicole Just aus ihrem Buch „La Veganista“. Es gibt aber auch noch viele andere Schokoladenmousse-Rezepte, die sich gut eignen um damit eine Torte zu füllen.

Drin sind:

  • 250g Zartbitterschokolade
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 1 TL Agar-Agar

Man braucht außerdem 2 Schüsseln und gut 2 Hände voll Crushed-Ice.

Alle Zutaten bis auf das Agar-Agar in einen Topf geben und langsam erhitzen. Dabei stets rühren, damit die Schokolade gleichmäßig schmelzen kann. Wenn die Schoki flüssig ist, das Agar-Agar einrühren. Der Trick bei dieser Mousse ist das Eis. In die größere Schüssel kommt das Eis zusammen mit etwas Wasser und einer Prise Salz. Dorthinein wird die kleinere Schüssel mit der geschmolzenen Schokomasse gesetzt und dann wird aufgeschlagen. Ich benutze dafür ein einfaches Handrührgerät. Das Aufschlagen geht echt schnell und man darf nicht zu lange schlagen, wenn die Mousse einmal über den Punkt ist, wird sie gar nicht mehr fest. Normalerweise sollte sie bei 1 1/2 Minuten hell werden und dann fest sein. Jetzt kann man die Torte im Tortenring zusammenbauen. Anschließend für mindestens 2 Stunden kaltstellen.

Glasur

Für diese Schokoladenglasur nimmt man:

  • 3 EL Backkakao
  • 110 ml Pflanzensahne
  • 40g Kokosblütenzucker
  • 1 TL Agartine

Alles zusammen kurz und heftig aufkochen und sofort über den Tortenkorpus gießen. Man sollte darauf achten, dass die Torte auf einem Gitter steht, damit die Glasur unten ablaufen kann und keine dicken Klumpen am unteren Teil der Torte bildet. Jetzt kommt etwas essbares Glitzer drauf und die Torte zurück in die Kühlung.

Achtung! Das Rezept ist für einen 18cm Tortenring ausgelegt!

 

 

 

Kleinkram

Mini-Zitronen-Gugels

Yes, heute mal Kleingebäck! Ich gestehe: Cupcakes, Muffins und so andere Kleinteile sind nicht wirklich mein Ding! Erstens hab ich mich total dran satt gesehen und auch gegessen, zweitens hab ich keinen Spaß daran die zuzubereiten. Trotzdem gibts heute Mini Gugelhupfe, die finde ich einfach total entzückend.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Zitronen-Rührkuchenteig und Mini Gugelhupf Förmchen aus Silikon. Teig rein, dann 25 Minuten bei 180° in den Backofen. Anschließend komplett abkühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Das Gute an diesen Silikonformen ist, dass man nicht irgendwie mit nem Messer den Gugelhupf aus der Form puhlen muss. Einfach vorsichtig den Rand lösen, umdrehen und zack! – der Gugelhupf löst sich von selbst. Förmchen umdrehen und auf den Teller stürzen. Dann wird schnell ein Zuckerguss aus frisch gepresstem Zitronensaft und Puderzucker angerührt. Über jeden Gugelhupf circa einen halben Teelöffel Guss träufeln und noch ein paar Minuten trocknen lassen. Dann dürfen sie auch schon auf die Tortenplatte umziehen und verspeist werden. STOP! Fotografieren nicht vergessen!

 Zitronen Mini-Gugelhupfe – Rezept

Und das braucht ihr für circa 6 Mini-Gugelhupfe:

  • 100 g vegane Butter (ich nehme Alsan)
  • 100 g Zucker oder Agavendicksaft
  • 1 Msp Vanilleextrakt
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Sojamehl
  • 3 El Soja-Joghurt natur
  • 200 g Mehl
  • 2 Tl Natron
Und für die Glasur:
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2-3 EL Puderzucker

 

New Yor Cheesecake vegan Rezept
Käsekuchen

New York Cheesecake vegan – Rezept

Weil in meinem Cheesecake weder Kühe noch andere Milchlieferanten was zu suchen haben, kommt hier mein

Rezept für den veganen New York Cheesecake

Die Einkaufs-/HabIchNochZuhause-Liste

  • Mehl – ges. 130g
  • Zucker – ges. 120g (ggf. Rohrohrzucker, Kokosblütenzucker)
  • Meersalz – ges. 1 TL
  • Vanilleextrakt – ges. 2 Msp.
  • Backpulver – 1 TL
  • Margarine – 190g
  • Sojajoghurt- 300g
  • Seidentofu – 200g
  • Frischkäse vegan – 70g
  • Zitronensaft – 5-10ml
  • Stärke – 2 EL

Vorbereitung

Um am Ende das beste Ergebniss beim Befreien des Kuchens aus der Form zu bekommen, hier mein Tipp für die Formvorbereitung: Springform öffnen, Backpapier auf dem Boden platzieren, Springform schließen. Das überstehende Backpapier rundherum abschneiden und anschließend den Boden sowie die Formränder mit etwas Öl benetzen (einfach mit den Fingern verteilen).

Der Sojajoghurt sowie der Seidentofu aus der Käsemasse sollten ca. 3-5 Stunden abtropfen. Der Sojajoghurt wird dazu in zwei ineinander-gesteckte Kaffeefilter gegeben. Für den Seidentofu reicht in kleines Sieb. Ich stelle beide Zutaten zum Abtropfen abends in den Kühlschrank und habe morgens dann die perfekten Voraussetzungen.

Und los geht’s:

Der vegane Cheesecake-Boden

  • 130g Mehl
  • 60g Zucker
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
  • 80g geschmolzene Margarine (z. B. Alsan)

Tipp: Das Backpulver in der geschmolzene Margarine auflösen und auf die Masse kippen.

Alle Zutaten vermengen und mit der Hand zu einem festem Teig kneten. Sofort gleichmäßig in die Form drücken und ca. 5-15 min, je nachdem ob Kühlschrank oder Zimmertemperatur, kühl stellen.

Die vegane Cheesecake-„Käse“masse

Der Sojajoghurt sowie der Seidentofu sollten ca. 3-5h abtropfen. Ich stelle beide Zutaten zum Abtropfen abends in den Kühlschrank und habe morgens dann die perfekten Voraussetzungen.

  • 300g abgetropfter Sojajoghurt natur (z. B. von Alpro)
  • 200g abgetropfter Seidentofu (z. B. von Taifun)
  • 70g veganer Frischkäse
  • etwas frischgepressten Zitronensaft (5-10 ml)
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 3 EL Rohrohrzucker (ggf. Kokosblütenzucker)
  • 110g geschmolzene Margarine
  • 2 EL Stärke

Tipp: Die Stärke in der geschmolzenen Margarine auflösen und erst dann zur Gesamtmasse hinzugeben.

Alle Zutaten in einer Schüssel gut verühren und anschließend auf den gekühlten Boden geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180° für 60 Minuten backen. Die Käsemasse sollte eine ganz feine Bräunung aufweisen. Anschließend vollständig abkühlen lassen (45min im Kühlschrank oder 1,5h bei Zimmertemperatur).

Nach dem Abkühlen habt ihr nun eine solide Basis für ein tolles Fruchttopping. Ob frische Früchte oder TK Ware, hier kann man richtig kreativ werden. Folgend einer meiner Favoriten mit veganem Tortenguss, da das schnell und unkompliziert gemacht ist, gut aussieht und super schmeckt.

Das Topping für meinen veganen Cheesecake

Parallel zu der o.g. Abtropfaktion für Seidentofun und Sojajoghurt lasse ich tiefgekühlte Himbeeren in einem Sieb auftauen und abtropfen. Einen veganen Tortenguss (weiss) bekommt ihr in jedem guten Biomarkt oder online. Und so wird das topping gemacht:

  • Den abgetropften Fruchtsaft in einen kleinen Topf geben und auf insgesamt 250ml mit Wasser aufgießen.
  • 60g (ca. 3 EL) Zucker, den Tortenguss dazu und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen kurz zum Aufkochen bringen
  • Ca. 45 Sekunden kühlen lassen, mit einem Esslöffel eine ganz feine Schicht auf die Käsemasse auftragen und kurz abkühlen lassen. (Damit haben wir die Oberfläche quasi versiegelt und der Fruchtsaft tritt nicht in die Masse ein)
  • Dann die Früchte, in diesem Fall die Himbeeren, verteilen
  • Und mit dem Esslöffel den gesamten Tortenguss über die Früchte gießen
  • ca. 30 min abkühlen lassen
  • fertig!

Tipp: Vor der Tortenguss-Aktion öffne ich vorsichtig die Springform und platziere einen schmalen Streifen Backpapier um den Kuchen, so dass ca. 2-3cm Backpapier einen zusätzlichen Rand bilden. Das erleichtert das Heraustrennen des Kuchens aus der Springform enorm und verhindert ein Auseinanderbrechen.

Gleiches Procedere funktioniert auch bestens mit Erdbeeren, Blaubeeren uvm. Frische Früchte sind natürlich viiiieeel besser 😉

  • Achtung! Das Rezept ist für eine 18cm Springform ausgelegt! Für die 20er kommen jeweils 12% pro Zutat mehr.

Impressionen von meinen veganen Cheesecakes 😉