Aktuelle Kategorie

Kleinkram

Allgemein, Kleinkram

Vegane Macarons – bunt und unglaublich lecker!

Diesmal schreibe ich über ein Gebäck, dass ich ausnahmsweise mal nicht selbst gebacken habe und welches seinen Ursprung auch nicht in Amerika hat. Es geht um Macarons! Uhhhh Macarons … eine supersüße, herrliche Zuckerbombe aus vieeeeel Eischnee und einer buttrigen Creme. Merkt ihr was? Macarons als vegane Variante wird eine komplizierte Angelegenheit. So kompliziert, dass ich die Löffel und den Schneebesen gestreckt habe und im Internet shoppen gegangen bin! Denn in diesem wunderbaren Internet kann man sie finden: vegane Macarons!

In dem toll aufgebauten Online Shop der veganen Patisserie & Konditorei Piccolini aus Solingen bin ich fündig geworden. Entscheiden konnte ich mich natürlich überhaupt nicht, also sind einfach mal alle Sorten in den Einkaufskorb gewandert, um kurze Zeit später bei mir einzutreffen.

Diese Macarons haben es in sich. Sie sind nicht nur optisch der absolute Knaller, sogar die Zutatenliste hat mich zum Staunen gebracht:

Zucker, Mandeln, Sojasahne, dunkle Kuvertüre (Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator: Sojalecithin), rein pflanzliche Margarine, Eiersatzpulver (Maisstärke, pflanzliche Eiweißquelle, (Kartoffeleiweiß, Erbseneiweiß, Lupinenmehl), Steinsalz, Geliermittel (Xanthan, Johannisbrotkernmehl), Speisesoda, Schwarzsalz, Pfeffer weiß gemahlen), Agavendicksaft, Kakaopulver

(Quelle: https://veganes-naschen.de)

Das ist der Macaron in der Sorte Schoko. Ok, zugegeben die bunten Macarons haben ein paar E`s in der Liste, diese sind aber trotzdem vegan und die gesamte Rezeptur ist frei von künstlichen Konservierungsstoffen. Das ist ein echtes Plus, finde ich. Denn oft hat man bei gekauften Süßigkeiten, auch bei den veganen, einen ganzen Strauß an Chemikalien mit nach Hause geschleppt. Das ist bei diesem Produkt hier anders. Alle Produkte des Herstellers werden handgefertigt und möglichst sogar mit biologischen Rohstoffen hergestellt.

Geschmacklich reiße ich alle Daumen jubelnd hoch! Jede Sorte ist ein Fest. Meine Lieblinge sind eindeutig: alle!!!

Und weil ich diese Macarons so genial und einzigartig finde, werden sie demnächst Teil meines Sortiments in meiner Kaffeebar in Stralsund sein. Infos dazu gibt´s hier: www.coffifee.de

 

Alle Infos zum Hersteller findet ihr hier: www.veganes-naschen.de

Kleinkram

vegane Alfajores Part II

Mit dem originalen Rezept für vegane Alfajores im Hinterkopf, wurde jetzt meine eigene Variante dieser herrlichen Doppelkekse kreiert: Alfajores mit gesalzener Dulce de Leche, Erdnussbutter und Schokokeks! Dulce de Leche bedeutet zwar so viel wie „süße Milch“, aber wer sagt denn das süß-salzige Milch nicht auch schmeckt!?

Wie ich schon in älteren Beiträgen mal am Rande erwähnt habe, liebe ich gesalzenes Karamell. Vor allem in Kombination mit Schokolade und Erdnuss ist es einfach unschlagbar. Jaaa, das Ganze klingt wieder mal mehr nach nordamerikanischer Leckerei, denn nach mittelamerikanischer – aber egal, dazu stehe ich! Diese veganen Alfajores schmecken umso besser und das ist ja die Hauptsache!

alfajores-braun-1

Und weil ich das Rezept jetzt so stark verändert habe, nenne ich es Eigenkreation und stelle es euch zur Verfügung.

Die Kekse

Der Teig für die Kekse besteht aus:

  • 100g Weizenmehl
  • 150g Maismehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 5 EL Backkakao oder Coatina Dark (die ist aromatischer)
  • 1 Prise Salz
  • 100g weiche Alsan oder andere vegane Margarine
  • 70g braunen Zucker
  • 1 EL braunen Rum

Zunächst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. In einer weiteren Schüssel die weiche Alsan mit dem Handrührgerät oder einem Schneebesen aufschlagen, dann den Zucker dazu geben und weiter aufschlagen. Anschließend den Rum und die Sojamilch dazugeben. Dann die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem festen Teig verkneten. Ich rate hier dazu, den Teig mit den Händen zu kneten. Man formt dann eine Rolle, mit etwa 6 cm Durchmesser, wickelt sie in Frischhaltefolie und legt diese für ca 45 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann man sich gut um die gesalzene Dulce de Leche kümmern.

Für die Füllung braucht man nämlich:

  • 200g vegane Dulce de Leche
  • 1 TL Meersalz
  • 2 EL cremige Erdnussbutter
  • 2 EL Kokosflocken

Die Dulce de Leche in einem kleinen Topf bei höchster Stufe und unter Rühren aufkochen, das Salz dazugeben und abkühlen lassen.

Wenn die Keksteig-Rolle im Kühlschrank ihre Zeit abgesessen hat, schneidet man mit einem scharfen Messer etwa 30 kleine Scheiben ab und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei 180° C für 10 Minten backen und dann kurz abkühlen lassen.

Auf die Hälfte der Kekse je einen kleinen Klecks Erdnussbutter verteilen. Wenn die Kekse noch etwas warm sind, schmilzt die so schön und nimmt den darauf folgenden Klecks salzige Dulce de Leche perfekt auf. Anschließend legt man mit etwas Druck den zweiten Keks auf die Alfajores und wendet die Ränder in den Kokosflocken. Fertig!

Kleinkram

vegane Alfajores – lateinamerikanisch naschen

Kekse!!! Nicht irgendwelche, nein – sondern vegane Alfajores!

Dieses Mal habe ich mich an einem Rezept von Nicole Just orientiert. Es stammt aus dem Buch „Vegan vom Feinsten“, welches sie zusammen mit dem Food-Journalisten Martin Kintrup im Jahr 2014 veröffentlicht hat. Nicole Just verehre ich für ihre veganen Koch-und Backbücher von allen veganen KöchenInnen und BäckerInnen am meisten. Bisher ist mir noch kein einziges Rezept von ihr misslungen – ich kann euch wirklich jedes einzelne ihrer Bücher wärmstens empfehlen.

alfajores-1

So nun aber zu den veganen Alfajores: es handelt sich um ein Gebäck, welches seinen Ursprung in Andalusien hat und durch Siedler nach Lateinamerika gebracht wurde. Dort wurde das Rezept immer wieder verändert und mit heimischen Zutaten veredelt. Die heute bekannten und von den Menschen in Mittelamerika heiß geliebten Alfajores werden mit Dulce de Leche, Maisstärke und Kokosflocken am Rand zubereitet. Das bedeutet, es muss erstmal eine vegane Dulce de Leche her. Auch in diesem Fall hilft Nicole Just mit einem schönen, einfachen Rezept ganz zu Anfang des Buches. Ich habe die süße Sahne-Karamell Soße einen Tag vorher zubereitet, da sie erst noch abkühlen muss und so hatte ich heute eine tolle, dickflüssige Dulce de Leche zur Verfügung.

alfajores-4

Die Zubereitung der Kekse ist total easy und ging auch ganz fix. Heute gabs dann also nach getaner Arbeit pünktlich zum Nachmittagskaffee selbstgebackene Kekse.

Mein Fazit für die veganen Alfajores: lecker, sehr süß und mit 2-3 Stück ist man gut bedient. Für meinen Geschmack sind sie leider echt etwas zu süß. Kein Wunder wenn man bedenkt, wieviel Zucker sich in der Dulce de Leche und dann noch im Teig der Kekse befindet. Aber das ist ja bekanntermaßen auch sehr typisch für latein- und südamerikanische Naschereien.

Die Rezepte, sowohl für die Alfajores, als auch für die Dulce de Leche findet ihr im Buch.

Kleinkram

Schoko-Kirsch Gugel mit Glasur

Es ist wieder soweit – eine neue Riege Mini Gugelhupfe hopst aus der Silikonform 🙂 Heute: Schoko-Kirsch mit extrem gleichmäßiger Schokoladenglasur, wie aus dem 3D-Drucker. ;-P

Das Grundrezept für die Gugelhupfe findest du ganz unten. Ich möchte aber gerne näher auf die Glasur eingehen. Diese übermäßig perfekt glasierten Gugelhupfe habe ich bei Pinterest vor einiger Zeit in Pink entdeckt und war sofort total verliebt. Ich habe also rum experimentiert, damit sie auch als vegane Version genauso hübsch aussehen und selbstverständlich auch hervorragend schmecken.

Die Glasur besteht aus simpler Blockschokolade gemischt mit weißen Kakao-Nips von VantasticFoods. Beide werden zusammen im Wasserbad geschmolzen und in die sauberen Silikonförmchen getropft, etwa bis die Förmchen halb voll sind. Anschließend werden die abgekühlten Gugels kopfüber im Uhrzeigersinn in die flüssige Schokomasse gedreht bis oben am Rand ein bisschen Schoki rausquillt.

Dann mindestens eine halbe Stunde, besser eine ganze Stunde kaltstellen. Ich nutze derzeit immer noch unseren Balkon und muss nicht den halben Kühlschrank leerräumen, um ein paar Gugelhupfe abkühlen zu lassen.

So, nachdem die Schokolade fest geworden ist, wird der Rand von den Förmchen vorsichtig rundherum gelöst und die Form mit einem mutigen Handgriff abgezogen. Dabei kann man den Gugelhupf am besten mit einem Küchentuch festhalten, da sich sonst schnell unerwünschte Fingerabdrücke auf der Glasur abzeichen – das wollen wir ja nicht.

Innen sind sie herrlich fluffig mit Kirsch Highlight und außen schön knackig von der Schokoglasur. Eine echt coole Kombination mit beeindruckender Optik.

kirsch-gugles-2

 

Schoko-Kirsch Gugelhupf – Rezept

Zunächst hier auch nochmal die Information, dass sich dieses Rezept zu 100 Prozent aus veganen Zutaten zusammensetzt 🙂

Der Teig:
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 100g Kirschen (abgetropft aus dem Glas oder tiefgefroren)
  • 75g weiche Pflanzenmargarine
  • 50g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • Ei-Ersatz Pulver für 1 Ei (ich nehme MyEy)
  • 100g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 15g  Caotina Dark oder anderen milchfreien Backkakao
  • 4 EL Mandelmilch
Wie es geht:

Zuerst fette ich die Silikonförmchen mit ein bisschen Margarine ein und bestäube sie mit Mehl – die Gugelhupfe lösen sich dann nach dem Abkühlen fast von selbst. Der Backofen darf schonmal auf 200 Grad vorgeheizt werden, denn es dauert nicht allzu lange den Teig anzurühren.

Die Kirschen halbieren oder vierteln, je nachdem wie groß sie sind und beiseite stellen. Die weiche Margarine mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille aufschlagen und anschließend den Ei-Ersatz unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao vermischen und über die Zucker-„Ei“-Vanille-Masse sieben. Zwischendurch kann man das Mehl schon verrühren, wenn der Teig dabei zu klebrig wird, kommt die Mandelmilch dazu. Das kann man auch ganz schön im Wechsel machen, bis sich ein homogener Teig ergibt. Dann die Kirschen noch schnell unterheben und den Teig in die Förmchen füllen bis sie zu 2/3 gefüllt sind. Ich streiche die Oberfläche immer gerne mit einen Teelöffel glatt, so bekommen sie später einen guten „Stand“. Nun ab in den Ofen für 20-25 Minuten.

Anschließend gut abkühlen lassen und auf jeden Fall erst aus den Förmchen lösen, wenn sie richtig KALT sind. Ich weiß die Ungeduld ist auch bei mir oft eine unerwünschte Backbegleiterin – schmeiß` sie aus der Küche!

Die Glasur erkläre ich im oberen Teil des Beitrags. Viel Spaß beim Nachbacken und genießen!
Kleinkram

Mini-Zitronen-Gugels

Yes, heute mal Kleingebäck! Ich gestehe: Cupcakes, Muffins und so andere Kleinteile sind nicht wirklich mein Ding! Erstens hab ich mich total dran satt gesehen und auch gegessen, zweitens hab ich keinen Spaß daran die zuzubereiten. Trotzdem gibts heute Mini Gugelhupfe, die finde ich einfach total entzückend.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Zitronen-Rührkuchenteig und Mini Gugelhupf Förmchen aus Silikon. Teig rein, dann 25 Minuten bei 180° in den Backofen. Anschließend komplett abkühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Das Gute an diesen Silikonformen ist, dass man nicht irgendwie mit nem Messer den Gugelhupf aus der Form puhlen muss. Einfach vorsichtig den Rand lösen, umdrehen und zack! – der Gugelhupf löst sich von selbst. Förmchen umdrehen und auf den Teller stürzen. Dann wird schnell ein Zuckerguss aus frisch gepresstem Zitronensaft und Puderzucker angerührt. Über jeden Gugelhupf circa einen halben Teelöffel Guss träufeln und noch ein paar Minuten trocknen lassen. Dann dürfen sie auch schon auf die Tortenplatte umziehen und verspeist werden. STOP! Fotografieren nicht vergessen!

 Zitronen Mini-Gugelhupfe – Rezept

Und das braucht ihr für circa 6 Mini-Gugelhupfe:

  • 100 g vegane Butter (ich nehme Alsan)
  • 100 g Zucker oder Agavendicksaft
  • 1 Msp Vanilleextrakt
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Sojamehl
  • 3 El Soja-Joghurt natur
  • 200 g Mehl
  • 2 Tl Natron
Und für die Glasur:
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2-3 EL Puderzucker